Februar 16, 2009
aus dem Jahrbuch-Referat über die Rektoratsrede von Walter Saxer vom 16. November 1940 an der ETH Zürich:
„Die unendliche Freiheit der Mathematik infolge ihrer Unabhängigkeit von der Wirklichkeit ist ihre Stärke und zugleich ihre Gefahr. Zusammen mit der Publikationssucht der modernen Zeit fördert sie gelegentlich auch recht wässerige Theorien zutage.“
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Verfasst von katharina
Februar 4, 2009
Nach dem ArXiv sind es wieder Physiker, die mit einem Vorschlag für eine „friedliche Revolution“ das Publikationswesen beleben wollen:
Physicists Set Plan in Motion to Change Publishing System
von Jeffrey R. Young
Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics
Noch bevor das Prinzip „Open Access“ Einzug in das wissenschaftliche Publikationswesen hielt, hat Anfang der 1990er Jahre der Physiker Paul Ginsparg am Los Alamos National Laboratory den E-Print-Server ArXiv als elektronische Version eines Preprint-Systems geschaffen.
War es zuvor unter Physikern und Mathematikern üblich, einander Vorabdrucke ihrer für die Veröffentlichung vorgesehenen Forschungsergebnisse per Brief zuzusenden, so ermöglichte es dieser Service Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit, diese Preprints wesentlich einfacher und schneller auf elektronischem Wege zu verbreiten. Die Bereitstellung im ArXiv wird üblicherweise durch die anschließende Publikation in einer konventionellen wissenschaftlichen Fachzeitschrift ergänzt.
Bis heute hat sich das ArXiv zu einer unverzichtbaren Plattform entwickelt. Es bietet die Sammlungen „Physics“, „Mathematics“, „Nonlinear Sciences“, „Computer Science“, „Quantitative Biology“ und „Statistics“ an.
Seit 2001 wird das ArXiv an einer Universitätsbibliothek, der Cornell University Library (USA) betrieben.
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Linktipp, Open Access, Zeitschriften | Mit Tag(s) versehen: ArXiv, CUL, el. Publizieren, Open Access, Physik |
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Verfasst von katharina