Urteil Medienrecht: math. Zeitschrift

August 27, 2008

im aktuellen Heft von „Computer und Recht“ (Lizenz notwendig)

bei JurPC (frei)


Peinlich …

August 26, 2008

Ich komme selten genug überhaupt dazu, abends in die TV-Röhre zu schauen. Aber gestern abend – während ich an einem Möbiusband gequiltet habe – habe ich wieder einen Volltreffer gelandet.

Die 16.000-Euro-Frage bei „Wer wird Millionär?“ an eine Studentin der „sozialen Arbeit“ lautete „Was ist das arithmetische Mittel der Zahlen 2, 12 und 16?“ Als Antwortmöglichkeiten waren 10, 20, 30 und 40 angegeben.
Hier ihre Antwort: Das Ende der Bildung.

Sogar in Prüfungsordnungen zum Studiengang „Soziale Arbeit“ findet man den Begriff „arithmetisches Mittel“, wenn es um die Berechnung von Prüfungsgesamtnoten geht.

Da halte ich doch viel mehr von einem Bekannten, der als Sozialpädagoge bei seinen Kids Eindruck schinden kann, indem er ihnen bei den Mathehausaufgaben über die Schultern schaut und beiläufig einwirft, sie sollen sich doch für die Aufgabe mal die dritte binomische Formel hernehmen.

Und schließlich braucht man zur richtigen Beantwortung der zitierten Frage nicht einmal wissen, wie das arithmetische Mittel genau ausgerechnet wird. Wenn man weiß, dass jedes Mittel verschiedener Zahlen kleiner ist als ihr Maximum, dann kann man die drei falschen Antwortmöglichkeiten schon locker ausschließen.


„Königswege zur Mathematik“

August 14, 2008

Unter diesem Titel wird ab dem 29. August 2008 im Neubau-Foyer der Nds. Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen eine Ausstellung gezeigt werden.
Zur Zeit stecke ich mitten in den Vorbereitungen …

Euklid wird ja das Zitat „Es gibt keinen Königsweg zur Mathematik.“ zugeschrieben. Genauer besagt die Anekdote, dass er auf eine entsprechende Frage des ägyptischen Herrschers Ptolemaios I. geantwortet haben soll, „es gebe für Könige keinen besonderen Zugang zur Geometrie“. Es kommt in der Mathematik eben nicht auf die soziale Stellung in der Gesellschaft an, sondern auf das eigene Engagement und den Fleiß des Lernenden.

Doch es gibt sicher Wege, auf denen man zum König oder zur Königin in der Mathematik werden kann: Dazu gehört Aufgaben lösen und Lesen, Lesen, Lesen. Und schon Carl Friedrich Gauß, der Fürst der Mathematik, äußerte sich in einem Brief über die Göttinger Universitätsbibliothek mit den Worten: „Ich habe die Bibliothek gesehen, und ich verspreche mir davon einen nicht geringen Beitrag zu meiner glücklichen Existenz in Göttingen“.

Ausstellungseröffnung ist am am Freitag, den 29. August 2008 um 15:00 Uhr.


Spektrum der Wissenschaft – August 2008

August 2, 2008

Mathematischer Monatskalender: Pierre de Fermat (1607/1608 – 12.01.1665)


Die Zahl des Monats August

August 1, 2008

bei LizziNet ist die 1 000 000 000 000 000 000 000 000.

„Je mehr Nullen die Nummer eins hinter sich hat, desto mächtiger wird sie.“