Peinlich …

Ich komme selten genug überhaupt dazu, abends in die TV-Röhre zu schauen. Aber gestern abend – während ich an einem Möbiusband gequiltet habe – habe ich wieder einen Volltreffer gelandet.

Die 16.000-Euro-Frage bei „Wer wird Millionär?“ an eine Studentin der „sozialen Arbeit“ lautete „Was ist das arithmetische Mittel der Zahlen 2, 12 und 16?“ Als Antwortmöglichkeiten waren 10, 20, 30 und 40 angegeben.
Hier ihre Antwort: Das Ende der Bildung.

Sogar in Prüfungsordnungen zum Studiengang „Soziale Arbeit“ findet man den Begriff „arithmetisches Mittel“, wenn es um die Berechnung von Prüfungsgesamtnoten geht.

Da halte ich doch viel mehr von einem Bekannten, der als Sozialpädagoge bei seinen Kids Eindruck schinden kann, indem er ihnen bei den Mathehausaufgaben über die Schultern schaut und beiläufig einwirft, sie sollen sich doch für die Aufgabe mal die dritte binomische Formel hernehmen.

Und schließlich braucht man zur richtigen Beantwortung der zitierten Frage nicht einmal wissen, wie das arithmetische Mittel genau ausgerechnet wird. Wenn man weiß, dass jedes Mittel verschiedener Zahlen kleiner ist als ihr Maximum, dann kann man die drei falschen Antwortmöglichkeiten schon locker ausschließen.

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